Geschichte 1965-1986

Wir hatten eine gute Truppe. Allerdings zeigte es sich, dass wir für die Bezirksklasse nicht ausgereift waren – in der Kreisklasse allerdings keinen Gegner fürchten mussten. Nach dem erneuten Abstieg schafften in der Meisterschaftsrunde 1964/65 unter Trainer Fischer folgende Spieler den Aufstieg zur Bezirksklasse: Bösebeck, Linnepe, G. Brandstätter, Müller, „Hexe“ Sondermann, Borgmeier, Henning, Spichalski, Vollmer, Störring, Funk, Bendrich, Refflinghaus, Reik, Schöberl, Schilberg und Dabruck.

Meisterschaft 1964
Obere Reihe: Trainer Fischer, Spielobmann Sack, Begleiter Schmidt, Bösebeck, Linnepe, Brandstätter, Müller, Sondermann, Borgmeier, Vorsitzender Scheerer.
Untere Reihe: Henning, Spichalski, Vollmer, Störring, Funk.
Ferner wirkten mit: Bendrich, Refflinghaus, Reik, Schöberl, Schilberg, Dabruck.

Aber auch diesmal konnte sich unsere Mannschaft nicht lange in der Bezirksklasse halten. Die wechselvollen Entwicklungen gingen weiter. Jetzt jedoch mehr nach unten als nach oben. Der Abstieg in die Kreisliga B war das bittere Los. Rechtzeitig zum 60-jährigen Vereinsjubiläum schaffte die 1. Mannschaft den Aufstieg in die Kreisliga A – gewissermaßen durch die Hintertür. Mit einem Ausscheidungsspiel gegen VfL Gennebreck, sowie der Aufstiegsspiele gegen TuS Holthausen und TuS Ennepetal. Die Erringung der Stadtmeisterschaft war der krönende Abschluss.

In der Saison 1977/78 mussten wir erneut den Weg in die Kreisliga B antreten. Allerdings stimmte die Moral der Truppe um Trainer Engelbert Masuch. Alle Spieler blieben zusammen. Die Zielsetzung hieß: sofortiger Wiederaufstieg.

Was zu Beginn der neuen Saison keiner ahnen konnte: Es wurde eines der erfolgreichsten Jahre in der Vereinsgeschichte. Nicht das gesteckte Ziel, der Wiederaufstieg, sondern die Art und Weise wie die Meisterschaft errungen wurde, ist bemerkenswert. Mit 17 Punkten (!) Vorsprung wurden wir Meister. Den alles überragenden Erfolg konnten die Mannen um Trainer Masuch aber im DFB-Pokal erreichen.

Auf Kreisebene wurden Gegner wie F.C. Lusos (Kreisliga B), Boele-Kabel (Bezirksklasse) und F.C. Schwelm 06 (Bezirksklasse) bezwungen. Auch auf Landesebene konnten zwei Bezirksligisten den Weg unserer Mannschaft nicht stoppen. VfL Winz-Baak und F.C. Beckhausen (Trainer „Schwatte“ Koslowski) hatten gegen uns das Nachsehen. In der sechsten Runde war der TuS Sundern Gegner unserer Elf. Fast hätten die Spieler aus dem Sauerland den Sportplatz am Hundeicken als Verlierer verlassen. Ein für Sundern schmeichelhaftes 1:1 machte ein Wiederholungsspiel in Sundern erforderlich. Zum Spiel ins Sauerland machte sich eine Vielzahl von Anhängern auf den Weg. Mit Bussen und PKW machten sich mehr als 100 Vogelsanger auf den Weg, um unsere Mannschaft zu unterstützen. Mit viel Pech ging dieses Spiel jedoch 0:2 verloren.

In den folgenden Jahren spielten wir immer in der Spitzengruppe der Kreisliga A. Zu einem erneuten Aufstieg reichte es noch nicht. Diesen Aufstieg konnte aber unsere Reserve verbuchen. 1982 schafften Schäufele, Schmidt, Fauteck, Möbus, Utschakowski, Bärenfänger, Lemm, Ristow, Langenbach, U. Möbus, Jung und Reuter unter der Betreuung von Karl-Heinz Söding den Aufstieg in die Kreisliga B.

D-Jugend 1984/1985
D-Jugend 1984/1985
stehend von lins: Begleiter Manfred Knoche, Stefan Müller, Stefan Dabruck, Thorsten Knoche, Stefanie Koppe, Rafael Ketzel, Josef Svab und Trainer Bernd Vollmer.
kniend von links: Karl Elmar Frank, Sascha Fells, Matthias Schmauß, Oliver Wichmann, Sascha Knoll und Thorsten Rhöse.

Im Spieljahr 1985/86 war es dann wieder einmal für die erste Mannschaft so weit: F.C. Vogelsang wurde Meister in der Kreisliga A. Aus der Vergangenheit glaubte man gelernt zu haben. Deshalb sollte die Meistermannschaft durch andere Spieler verstärkt werden. Erfolg lässt sich aber nicht erzwingen – dies mussten wir leider allzu schmerzhaft erfahren. Wir mussten wieder einmal einen Abstieg verkraften. Es kam aber noch schlimmer: Auch in der Kreisliga A konnten wir einen weiteren Fall nicht aufhalten. In der Spielzeit 1988/89 reichte es nicht zum Klassenerhalt. D. h. Abstieg in die Kreisliga B.