10 Gebote

Auf der Vorstandssitzung der Jugend am 1.3.2008 und des Gesamtvorstandes am 3.3.2008 wurden die folgenden “10 Gebote des Miteinanders” als verbindliche Regeln für alle Vereinsmitglieder verabschiedet:

Die “10 Gebote des Miteinanders” des FC Gevelsberg-Vogelsang 15/49 e.V. für den Junioren- und Seniorenbereich

1. Gebot: Du sollst zu einem “Ritter des Vogelsang” werden!
- Nicht das Team, sondern jeder im Team trägt Verantwortung.
- Ein Team wird nur erfolgreich sein, wenn es bestimmte soziale Regeln wie die ‚Rittertugenden’ befolgt: Aufrichtigkeit, Bescheidenheit und Verlässlichkeit.

2. Gebot: Du sollst pünktlich sein!
- Das Team wartet auf mich.
- Ohne mich ist das Team nicht komplett.
- Meine Unpünktlichkeit stört das gesamte Team.

3. Gebot: Du sollst zuverlässig sein!
Trainingsbeteiligung
- Ich versuche kein Training zu versäumen.
- Es ist unfair ein Training leichtfertig abzusagen, weil mein Trainer sich vorbereitet und Zeit investiert.
- Ich sage früh genug ab, wenn ich nicht zum Training kommen kann.
- Gehe ich nicht zum Training, blockiere ich nicht nur meine Lernziele, sondern auch das Team.
- Nur im Training können ich und das Team unsere Leistung optimieren. Wollen wir erfolgreich sein, müssen wir trainieren.

Pflicht- und Freundschaftsspiele
- Die Teilnahme ist für mich eine Selbstverständlichkeit. Mir sind die Termine sehr früh bekannt. Kann ich nicht erscheinen, sage ich so früh wie möglich persönlich beim Trainer ab.
- Ich werde alle Möglichkeiten ausschöpfen, diese Termine zu halten. Einladungen zu Geburtstagen, Familienfeiern o. ä. können mit dem Hinweis „Ich habe Verantwortung für mein Team, es wartet auf mich“ oft zeitlich verändert werden.

4. Gebot: Du sollst freundlich und teamfähig sein!
- Freundlichkeit ist für mich selbstverständlich.
- Das Team und das gesamte Umfeld ermöglichen mir das Fußballspielen.
- Ich kann nicht jeden gleich gerne mögen, akzeptiere aber jeden Mannschaftskameraden.
- Es ist für mich einfach, nett und freundlich zu sein. Beispielsweise grüße ich Kinder und Erwachsene, die auf unserer Sportanlage sind.
- Das Umfeld wird nicht nur mich, sondern auch mein Team für meine Freundlichkeit mögen. Bin ich unfreundlich, schade ich meinem Team.
- Ich verhalte mich im Kreis meiner Mannschaft diszipliniert. Nur im Team kann ich meine Leistungen optimieren und die Ziele erreichen.
- Fußball ist ein Mannschaftssport. Schaffe ich es allein zu gewinnen? Nein! Jeder auf dem Feld muss dieses Ziel verfolgen und sich ins Team einbringen.
- In Spiel und Training gebe ich immer 100 %. Ich bin ein wichtiger Teil des Teams und stelle mich in den Dienst der Mannschaft.

5. Gebot: Du sollst auf Deine Umwelt und auf Sauberkeit achten!
- Ich gehe sorgsam mit dem Vereinseigentum um. Das Gelände, die Umkleideräume, Duschräume und alle anderen Gemeinschaftsflächen sollen meinem Verein, meinem Team und mir noch lange Freude bereiten.
- Der sorgsame Umgang mit Bällen, Trikots und Trainingshilfen ist für mich eine Selbstverständlichkeit.
- Als Gast bei anderen Vereinen gelten die genannten Grundsätze noch stärker. Bei Verfehlungen gegen die Sauberkeitsgrundsätze schade ich nicht nur dem Ansehen meines Teams, sondern auch meinem Verein.

6. Gebot: Du sollst stets Anstand zeigen!
- Der Verein ist stets bemüht, optimale und attraktive Rahmenbedingungen zu schaffen – hierfür braucht der FC, wie jeder anderer Verein auch, Geld. Ich werde meinen Zahlungsverpflichtungen immer pünktlich nachkommen (Mitgliedsbeiträge, ‚Deckel’ etc.).
- Wann immer ich mich in ‚offizieller Vereinskleidung’ (Trikot) bewege – egal ob auf der Sportanlage oder woanders –, werde ich mich vorbildlich verhalten. Ich bin immer ein Botschafter des FC.
- Im Trikot werde ich weder rauchen noch Alkohol trinken. Für die Jugend gelten darüber hinaus die gesetzlichen Altersvorschriften.
- In allen geschlossenen Räumen der Sportanlage (Vereinsheim, Kabinen und sanitäre Einrichtungen) ist das Rauchen untersagt.

7. Gebot: Du sollst kritikfähig sein!
- Ich überprüfe regelmäßig mein Teamverhalten.
- Kritik an meine Verhaltensweisen nehme ich ernst.
- Ich kann ungerechtfertigte Kritik jederzeit in Gesprächen zurückweisen.
- Wenn ich schlecht gespielt habe, verliere ich nicht den Willen fleißig zu trainieren, um meine Leistung zu verbessern.
- Das frühzeitige Ansprechen und das Diskutieren von Teamproblemen helfen dem Team und mir.
- Ich akzeptiere auch, dass mich der Trainer mal nicht aufstellt. Durch mehr Trainingsfleiß dränge ich mich für das nächste Mal auf.

8. Gebot: Du sollst hilfsbereit sein!
- Ich helfe jedem aus dem Team, wenn er Probleme hat und um Hilfe bittet.
- Bittet mein Verein um Hilfe (z. B. Gruppenarbeit), helfe ich sofort im Rahmen meiner Möglichkeiten.
- Ich übernehme das Wegräumen von Bällen und Trainingshilfen bei Spiel und Training.
- Ich akzeptiere auch schwächere Teammitglieder und gebe Tipps, damit sie sich verbessern können.

9. Gebot: Du sollst stets Fairplay zeigen!
- Ich verhalte mich stets freundlich und korrekt zu meinen Gegenspielern, egal ob im Training oder im Spiel gegen einen anderen Verein.
- In meinem Team spielt jeder Fußball. Bei Fehlern unterstütze ich jeden Einzelnen im Team, damit es beim nächsten Versuch besser klappt.
- Der Schiedsrichter ist mein Freund. Er ermöglicht mir das Spiel.
- Ich spiele harten und dynamischen Fußball, werde aber niemals jemanden absichtlich foulen.

10. Gebot: Du sollst ehrlich sein!
- Mein Trainer verträgt Ehrlichkeit. Habe ich mal keine Lust zum Training, kann ich das sagen.
- Lügen schaden dem Vertrauensverhältnis.

Die 10 Gebote aus dem AT bleiben von unseren “10 Geboten des Miteinander” selbstverständlich unberührt!